Juni 2014: Kieferknochen der Höhlenhyäne

Kieferknochen der Höhlenhyäne ca. 30 000

Die Höhlenhyäne(Crocuta crocuta spelaea) wird als Unterart der Tüpfelhyäne angesehen und war während der Eiszeit in Mitteleuropa und Asien verbreitet, starb aber im Jungpleistozän aus. Man kennt sie aus Skelettfunden in eiszeitlichen Höhlenablagerungen. Möglicherweise schleppte sie auch Beutetiere (Ren, Steinbock, Gemse, Murmeltier) in die Höhle, so dass sich deren Knochenreste neben denen der verendenden Räuber vorfinden.

Etwas abseits der Tischofer Höhle wurden 1905 in der sogenannten Hyänen-Halbhöhle zwei Unterkieferknochen der Höhlenhyäne gefunden. Die Tiere lebten vor etwa 30 000 Jahren.